Die Sprache Ayapaneco in Mexico – Sponsored Video

Ayapaneco ist eine von insgesamt 68 Ureinwohner-Sprachen, die auch heute noch gesprochen werden. In der eigenen Sprache wird sie auch Nuumte Oote genannt, was übersetzt so viel wie „Wahre Stimme“ bedeutet. Viele dieser uralten Sprachen sind mittlerweile vom Aussterben bedroht und leider stellt Ayapaneco da keine Ausnahme dar.

Seit dem Jahr 2011 gibt es nur noch zwei Menschen, die diese Sprache sprechen können. Es handelt sich dabei um Bewohner des Dorfes Ayapa, die bloß rund 500 Meter entfernt voneinander wohnen und sich schon viele Jahre kennen. Fatal ist allerdings, dass die Nachbarn schon sehr lange nicht mehr miteinander kommunizieren, sondern sich vehement anschweigen. Damit riskieren sie, dass die mexikanische Sprache schon bald nicht mehr existiert.

Neben den beiden gibt es niemanden mehr im Dorf, der zumindest einen ausreichenden Wortschatz vorweisen könnte, um eine Unterhaltung in dieser Sprache zu führen. Das Schicksal der Sprache Ayapaneco liegt also in den Händen der beiden Nachbarn, die sich der Tragweite anscheinend nicht bewusst sind.

Haben sich die Dorfbewohner Ayapas nicht zu erzählen?

Die Tragödie der aussterbenden Sprache lässt sich auf die Dorfbewohner Manuel Segovia und Isidro Velazquez zurückführen. Diese leben beide im Süden Mexikos und haben die Sprache bereits in Kindertagen gelernt, als sie noch zum normalen Sprachgebrauch gehört. Doch auch, wenn sie in der Lage wären, diese mexikanische Ureinwohner-Sprache zu retten und vor dem Aussterben zu bewahren, tun sie es nicht.

Warum die zwei Dorfbewohner nicht miteinander kommunizieren, kann niemand so genau sagen. Es gibt jedoch einige Gerüchte, die sich hartnäckig halten. Einige Dorfbewohner behaupten beispielsweise, dass sie schweigen, weil sie sich gar nichts zu erzählen haben und sich darüber hinaus auch nicht sonderlich mögen. Anderen ist diese Erklärung zu simpel, weshalb sie eher davon ausgehen, dass sie einen Streit hatten, den sie bis heute nicht beilegen können und wollen. Die Ursache ist sicherlich nicht unbedingt von Wichtigkeit, die Folgen sind es wiederum schon. Wenn sie sich weiterhin ignorieren, so besteht nämlich die Gefahr, dass sie die traditionsreiche Sprache mit ins Grab nehmen.

Genau dies möchten einige Experten allerdings verhindern, solange es dazu eine Chance gibt. Möchte man mithelfen, kann man Vodafone auf Facebook einen Besuch abstatten und dort diesbezügliche Informationen abrufen. Vodafone hat sich hier mit einer Community zusammengetan und einen Linguistik-Professor der Stanford-Universität ins Boot geholt. Das Ziel aller Beteiligten besteht darin, diese Sprache vor dem sicheren Untergang zu bewahren.

Viel Zeit bleibt hierfür nicht, doch aufgrund einer sehr großen Unterstützung können sich die Erfolge bereits jetzt sehen lassen.

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